Whiteboard verwenden: Das sind die häufigsten Fehler

Das Whiteboard als Konferenz-Tool richtig zu verwenden erfordert etwas Übung.

Damit Ihnen typische Anfängerfehler nicht passieren, haben wir diese im folgenden Artikel zusammengefasst.

Mit unseren Tipps wird Ihr nächster Workshop mit dem Whiteboard besser gelingen.

Fehler 1) Zu kleine Schrift

Viele Leute verwenden eine zu kleine Schrift und machen es dadurch den Meeting-Teilnehmern schwer, das Geschriebene erkennen zu können. Das führt innerhalb der Zuhöhrer zu Passivität, und manch einer klinkt sich ganz aus dem Thema aus.

Wählen Sie die Schrift größer, damit man auch aus der Ferne lesen kann, was am Whiteboard steht.

Fehler 2) Whiteboard-Inhalt verdecken

Daß man sich zum Schreiben vor das Whiteboard stellen muss, ist selbstverständlich. Anders verhält es sich aber beim Präsentieren. Dort muss man bewusst den Sichtbereich freimachen, sonst sieht nieamand was.

Das gilt besonders  bei Meetings mit vielen Teilnehmern, die unter Umständen am Rand sitzen und nur mit Mühe Ihr Werk lesen können.

Whiteboard-Diagramm
Immer prüfen, ob man nicht die Whiteboard-Inhalte verdeckt

Fehler 3) Schlecht gewählter Ansatzpunkt

Mit Ansatzpunkt meinen wir die Stelle, an der Sie zu zeichnen oder zu schreiben beginnen. Einfach drauf los zu schreiben kann dazu führen, dass man schnell in Platznot gerät und seine Inhalte irgendwo an den Rand quetschen muss, oder an eine Stelle, wo sie eigentlich gar nicht hinpassen.

Besser ist es, wenn man sich im Kopf das gewünschte „Endergebnis“ ausmalt und eine passende Struktur ausdenkt:

  • Was kommt in die Mitte?
  • Was kommt an die Seiten?
  • Welche Überschriften und Unter-Überschriften machen Sinn?
  • Wo male ich Trennlinien zur Abgrenzung der Inhalte?

Dadurch ist sich das Geschriebene für Zuschauer automatisch besser verständlich und man muss nicht so viel erklären.

Whiteboard
Whiteboard-Skizze: Gerade bei Ablaufdiagrammen ist ein passend gewählter Ansatzpunkt wichtig

Fehler 4) Kein Blickkontakt mit den Zuhörern

Man ist geneigt zusagen: das ist ja selbstverständlich! Aber in der Praxis erleben wir immer Präsentatoren am Whiteboard, die sich zu viel mit dem Schreiben beschäftigen und kaum Kontakt zum Publikum suchen.

Daher verwundert es nicht, wenn sich die Leute über zu wenig „Buy-in“ und Akzeptanz Vorschläge beklagen. Eine Idee wird gemeinsam mit den Konferenzteilnehmern entwickelt und diskutiert. Dabei spielt der Blickkontakt eine wichtige Rolle. Man erkennt, ob man die Zuhörer auf seiner Seite hat oder ob sich irgendwo Widerstand bzw. Unverständnis innerhalb der Teilnehmer auftun.

Fehler 5) Unverständliche Abkürzungen

Nicht selten entsteht eine Whiteboard-Skizze in der Hektik und natürlich bei begrenztem Platz. Das führt dazu, dass bei erklärenden Bezeichnungen und Beschriftungen geschludert wird. Zum Teil liegt es an einer unsauberen Schreibweise. Ziemlich oft zwingt einen die Whiteboard-Größe auch dazu, Abkürzungen zu verwenden. Und die sind vielfach nur für einen selbst verständlich.

Ein Lösungsansatz wäre die Erstellung einer Legende. Dort listet man die verwendeten Abkürzungen auf: LOG für Logistik, MAT für Materialwirtschaft, GL für die Geschäftsleitung — oder was auch immer man an Kürzeln nutzt.

Whiteboard verwenden: Das sind die häufigsten Fehler