Whiteboard-Größen-Finder

Gib die freie Wandfläche, den Einsatz und den Abstand der Leute zum Board ein. Der Finder schlägt dir die passende Standardgröße vor, nennt eine Alternative und die Montagehöhe. Alle Rechenschritte stehen unter dem Werkzeug, damit du sie nachvollziehen kannst.

120 × 90 cm

Startwert für Homeoffice bei 160 cm freier Wand.

So rechnet der Größen-Finder

Der Finder arbeitet mit den 20 Formaten aus dem Verzeichnis der Whiteboard-Größen, also mit Maßen, die du tatsächlich kaufen kannst. Er geht in drei Schritten vor.

  1. Platz prüfen: Von der freien Wandbreite zieht er 30 cm ab, also 15 cm Luft zu Türrahmen, Fenstern oder Möbeln auf jeder Seite. Von der freien Höhe zieht er 10 cm ab, weil Rahmen und Stiftablage etwas Platz brauchen. Nur Formate, die in diese Fläche passen, kommen in Frage.
  2. Lesbarkeit prüfen: Schauen mehr als zwei Personen auf das Board oder ist der Einsatz Besprechung oder Unterricht, rechnet der Finder mit der Faustregel „1 cm Buchstabenhöhe pro Meter Abstand“. Damit acht Zeilen mit Zeilenabstand Platz haben, braucht die Tafel etwa 20 cm Höhe pro Meter Abstand zur hintersten Person. Bei 4 m Abstand sind das 80 cm.
  3. Bewährtes Format wählen: Für jeden Einsatz gibt es eine Rangfolge typischer Formate, etwa 60 × 40 cm für die Küche oder 120 × 90 cm fürs Homeoffice. Der Finder nimmt das erste Format aus dieser Liste, das beide Prüfungen besteht. Passt keines, schlägt er das größte Format vor, das noch auf die Wand passt.

Die Montagehöhe folgt der Faustregel, dass die Mitte der Schreibfläche für stehende Erwachsene bei etwa 150 cm liegt, im Unterricht bei 130 cm und im Kinderzimmer bei 110 cm. Die Unterkante setzt der Finder nie tiefer als 85 cm (Kinder: 50 cm), damit die unterste Zeile noch bequem erreichbar ist. Genauer erklärt das der Ratgeber zum Whiteboard aufhängen.

Geprüfter Testfall

Homeoffice, 160 cm freie Wand, 120 cm freie Höhe, 1 Person, 1,5 m Abstand: Empfehlung 120 × 90 cm, Unterkante 105 cm, Oberkante 195 cm. Besprechung mit 6 Personen, 300 cm Wand, 140 cm Höhe, 4 m Abstand: Empfehlung 180 × 120 cm (Mindesthöhe 80 cm).

Wo der Finder an Grenzen kommt

Die Empfehlung ersetzt nicht den Blick auf die Wand. Steckdosen, Lichtschalter und Heizkörper hat der Finder nicht im Blick, und auch nicht, ob deine Wand das Gewicht trägt. Große Stahltafeln wiegen rund 5,5 kg pro Quadratmeter, Glas mit 4 mm Stärke etwa 10 kg. An Gipskarton brauchst du dafür passende Hohlraumdübel.

Ein bewährter Trick vor dem Kauf: Klebe die vorgeschlagene Größe mit Malerkrepp an die Wand und lass sie ein, zwei Tage hängen. Wirkt sie zu wuchtig, nimm die nächstkleinere Größe. Hast du nach einem Tag schon Ideen, was noch alles darauf soll, ist eine Nummer größer meist die bessere Wahl. Welche Oberfläche zu dir passt, steht im Ratgeber Whiteboard kaufen und im Vergleich der Whiteboard-Oberflächen.

Häufige Fragen

Welche Whiteboard-Größe ist die beliebteste?

Nach Suchanfragen ist 120 × 90 cm das gefragteste Format, gefolgt von 200 × 100, 150 × 100 und 90 × 60 cm. Für private Zwecke ist 90 × 60 cm der häufigste Kompromiss aus Fläche und Platzbedarf.

Wie groß sollte ein Whiteboard fürs Homeoffice sein?

Für eine Person reichen 90 × 60 cm für Aufgaben und Termine. Wer skizziert, Mindmaps zeichnet oder in Videocalls etwas zeigt, ist mit 120 × 90 cm besser bedient. Größer lohnt sich im Homeoffice selten, weil man ohnehin nah davor steht.

Wie groß muss ein Whiteboard für einen Besprechungsraum sein?

Für bis zu vier Personen genügen 120 × 90 cm. Bei fünf bis acht Personen sind 150 × 100 bis 180 × 120 cm üblich, darüber 200 × 120 cm oder mehr. Entscheidend ist der Abstand der hintersten Person: pro Meter etwa 20 cm Tafelhöhe.

Ist die angegebene Größe die Schreibfläche oder das Außenmaß?

Bei den meisten Herstellern ist es das Außenmaß inklusive Rahmen. Die Schreibfläche ist dann je nach Rahmen 2 bis 4 cm kleiner. Für die Wandplanung ist das Außenmaß entscheidend, die Stiftablage steht zusätzlich 5 bis 10 cm vor.