Glossar
Mikrofasertuch
Kurz erklärt
Ein Mikrofasertuch besteht aus extrem feinen Kunstfasern, die Staub, Fett und Tintenpartikel mechanisch aufnehmen. Für Whiteboards ist es das vielseitigste Reinigungswerkzeug: trocken für den Alltag, leicht feucht oder mit Reiniger für die gründliche Pflege. Es kratzt nicht und hinterlässt keine Fusseln.
Was das in der Praxis bedeutet
Leg dir zwei Tücher zu: eines nur trocken für das tägliche Wischen, eines für die feuchte Reinigung mit Wasser oder Reiniger. Wenn du ein Tuch für beides benutzt, schmierst du aufgelöste Tinte wieder auf die Fläche. Ein häufig übersehener Fehler: Mikrofasertücher mit Weichspüler waschen. Der legt sich auf die Fasern, das Tuch nimmt danach kaum noch Schmutz auf.
Wasch die Tücher bei 40 bis 60 °C ohne Weichspüler. Ist ein Tuch grau verfärbt, wird es Zeit, es zu ersetzen. Im Vergleich zum Filzlöscher erwischt ein Tuch auch die Ecken und den Rand am Rahmen besser. Ein Satz Tücher hält bei guter Pflege Jahre.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard reinigen: So wird es wieder richtig sauber
Häufige Fragen zu Mikrofasertuch
Ist ein Mikrofasertuch besser als ein Tafellöscher?
Für die gründliche Reinigung ja, weil es Rückstände aufnimmt statt sie zu verteilen. Für das schnelle Wischen zwischendurch ist ein Löscher handlicher. Viele nutzen beides.
Warum schmiert mein Mikrofasertuch beim Wischen?
Meist ist es zu nass oder voller Tintenreste. Wasch es ohne Weichspüler und nimm es nur leicht feucht. Ein trockenes Zweittuch zum Nachwischen hilft.