Glossar
Kratzer auf Whiteboards
Kurz erklärt
Kratzer auf Whiteboards sind Beschädigungen der Oberfläche, in denen sich Tinte festsetzt und die deshalb nach dem Wischen als graue Linien sichtbar bleiben. Lackierte und Melamin-Oberflächen sind am anfälligsten, Emaille und Glas deutlich widerstandsfähiger. Entfernen lassen sich echte Kratzer nicht.
Was das in der Praxis bedeutet
Die meisten Kratzer entstehen durch Scheuermittel, Schmutzradierer, Ringe beim Wischen oder harte Magnete, die über die Fläche gezogen werden. Ein Schmutzradierer aus Melaminschaum wirkt wie feines Schleifpapier und mattiert die Oberfläche dauerhaft. Gleiches gilt für die raue Seite von Küchenschwämmen. Wenn Schatten nicht weggehen, ist die Versuchung groß, aber hier schadest du mehr, als du hilfst.
Einen tiefen Kratzer in Lack kannst du nur kaschieren, etwa mit einer selbstklebenden Whiteboard-Folie über der betroffenen Fläche. Bei Emaille ist ein Kratzer selten, ein Abplatzer an der Kante dagegen möglich. Magnete solltest du anheben statt verschieben. Kleine Sandkörner im Löscher wirken übrigens genauso wie Schleifpapier, also Löscher regelmäßig ausklopfen.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard reinigen: So wird es wieder richtig sauber
Häufige Fragen zu Kratzer auf Whiteboards
Kann ich Kratzer auf einem Whiteboard wegpolieren?
Bei lackierten Boards meistens nicht, Polieren entfernt eher die Beschichtung. Feine Kratzer werden mit Isopropanol gereinigt etwas unauffälliger. Bei tiefen Kratzern hilft nur eine Whiteboard-Folie.
Darf ich einen Schmutzradierer auf dem Whiteboard benutzen?
Davon ist abzuraten. Der Melaminschaum schleift die Oberfläche fein an, danach setzt sich Tinte noch leichter fest. Nimm stattdessen Isopropanol oder Whiteboard-Reiniger.