Glossar
Ghosting (Schattenbildung)
Kurz erklärt
Ghosting bezeichnet graue Schatten alter Schrift, die nach dem Wischen auf einem Whiteboard zurückbleiben. Ursache sind Farbpigmente, die sich in feinen Poren oder Kratzern der Oberfläche festsetzen. Besonders anfällig sind Melamin und abgenutzter Lack, bei Emaille und Glas tritt der Effekt kaum auf.
Was das in der Praxis bedeutet
Die häufigsten Auslöser sind Schrift, die tagelang stehen bleibt, eingetrocknete oder minderwertige Marker und Reinigen mit ungeeigneten Mitteln. Ein Wochenplan, der sieben Tage unverändert hängt, hinterlässt auf einem einfachen Lack-Board fast sicher Spuren. Ein bewährter Trick gegen frische Schatten: Mit einem Boardmarker über den Schatten malen, kurz antrocknen lassen und dann wischen. Die frischen Lösemittel lösen die alten Pigmente mit.
Hilft das nicht, nimm Whiteboard-Reiniger oder Isopropanol. Tief eingebrannte Schatten auf Melamin gehen oft gar nicht mehr weg. Vorbeugen ist daher wichtiger als Reparieren: lieber nass abwischbare Stifte für dauerhafte Einträge und Emaille oder Glas für Boards im Dauerbetrieb. Schwarz und Blau hinterlassen dabei erfahrungsgemäß weniger Schatten als Rot oder Grün.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard reinigen: So wird es wieder richtig sauber
Häufige Fragen zu Ghosting
Warum bleiben auf meinem neuen Whiteboard schon Schatten?
Oft liegt es an einer Schutzfolie oder an Produktionsrückständen, die noch auf der Fläche sind. Reinige das neue Board vor dem ersten Beschreiben einmal gründlich mit Whiteboard-Reiniger. Auch alte, halb eingetrocknete Marker verursachen frühes Ghosting.
Bekommt man Ghosting komplett weg?
Auf Emaille und Glas fast immer, auf Lack meist größtenteils. Bei Melamin bleiben tief eingedrungene Pigmente oft dauerhaft. Dort hilft dann nur eine neue Oberfläche, etwa eine Whiteboard-Folie.