Glossar
Lackierte Oberfläche
Kurz erklärt
Eine lackierte Whiteboard-Oberfläche besteht aus Stahlblech, das mit einem weißen Lack beschichtet ist. Sie ist magnetisch und günstig, nutzt sich bei häufigem Beschreiben aber schneller ab als Emaille oder Glas. Mit der Zeit dringen Farbreste in den Lack ein und es bleiben Schatten zurück.
Was das in der Praxis bedeutet
Lackierte Boards sind der Standard in Baumärkten und bei günstigen Online-Angeboten. Für gelegentliche Nutzung, etwa eine Einkaufsliste oder den Familienkalender, reichen sie völlig. Wird das Board aber mehrmals täglich voll beschrieben und gewischt, rechne als Faustregel mit zwei bis vier Jahren, bis sich Ghosting deutlich zeigt. Lässt du Schrift tagelang stehen, beschleunigt das die Schattenbildung spürbar.
Der Vorteil gegenüber Melaminharz: Lack sitzt auf Stahl, Magnete halten also. Gegenüber Emaille ist er empfindlicher gegen Kratzer und Scheuermittel. Wenn du dich für Lack entscheidest, wische regelmäßig gründlich und reinige einmal pro Woche mit einem geeigneten Whiteboard-Reiniger. Kratzende Schwämme sind auf Lack tabu.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Oberflächen: emailliert, lackiert oder Glas?
Häufige Fragen zu Lackierte Oberfläche
Wie lange hält ein lackiertes Whiteboard?
Das hängt fast nur von der Nutzung ab. Bei gelegentlichem Gebrauch zu Hause sind viele Jahre realistisch, im Büro mit Dauerbetrieb oft deutlich weniger. Entscheidend ist, ob Schrift lange stehen bleibt und wie gründlich gereinigt wird.
Darf ich ein lackiertes Board mit Spiritus oder Isopropanol reinigen?
Gelegentlich ja, viele Hersteller erlauben Alkohol zur Grundreinigung. Teste das aber zuerst an einer Ecke und reibe nicht mit Druck. Aceton und Nitroverdünnung sind tabu, die können den Lack anlösen.