Glossar
Montagehöhe
Kurz erklärt
Die Montagehöhe beschreibt, in welcher Höhe ein Whiteboard an der Wand hängt, meist gemessen an der Oberkante oder der Mitte des Boards. Sie richtet sich danach, wer darauf schreibt und ob im Stehen oder Sitzen gearbeitet wird. Eine falsche Höhe macht das Schreiben unbequem und unleserlich.
Was das in der Praxis bedeutet
Als Faustregel für Erwachsene im Stehen: Oberkante bei etwa 190 bis 200 cm, dann erreichst du die obere Zeile ohne Strecken. Die Unterkante sollte nicht unter 80 bis 90 cm liegen, tiefer schreibt niemand gern. Für Kinder liegt die Unterkante eher bei 50 bis 60 cm. Im Besprechungsraum, wo alle sitzen und lesen, darf das Board etwas höher hängen, damit niemand verdeckt wird.
Plane die Stiftablage mit ein, sie ragt nach unten und vergrößert das Gesamtmaß. Bei Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters ist ein Hochformat-Board eine gute Lösung. Oben schreiben die Großen, unten malen die Kleinen. Wer sich unsicher ist, montiert lieber 5 cm zu hoch als zu tief, weil man nach oben leichter greift als sich zu bücken.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard aufhängen: Höhe, Dübel und Lösungen ohne Bohren
Häufige Fragen zu Montagehöhe
Wie hoch hängt man ein Whiteboard im Homeoffice?
Wenn du am Schreibtisch sitzend darauf schaust und im Stehen schreibst, setz die Mitte etwa auf Augenhöhe im Stehen, als Faustregel 150 bis 160 cm. So ist es aus beiden Positionen gut nutzbar. Probiere die Höhe vorher mit Malerkrepp an der Wand.
Welche Höhe ist für ein Kinder-Whiteboard richtig?
Orientiere dich an der Schulterhöhe des Kindes. Die Unterkante sollte so liegen, dass es bequem im Stehen malen kann, oft 50 bis 60 cm über dem Boden. Ein Hochformat-Board wächst länger mit.