Glossar

Seitenverhältnis

Kurz erklärt

Das Seitenverhältnis gibt das Verhältnis von Breite zu Höhe einer Tafel an. Bei Whiteboards sind 3:2 (etwa 90 × 60 oder 150 × 100 cm), 4:3 (etwa 80 × 60 oder 120 × 90 cm) und 2:1 (etwa 200 × 100 oder 240 × 120 cm) verbreitet. Es bestimmt, wie die Fläche wirkt und wofür sie sich eignet.

Was das in der Praxis bedeutet

Ein 4:3-Board wirkt kompakt und passt gut über einen Schreibtisch, ein 2:1-Board ist ein Panorama für Zeitachsen, Kanban oder Projektpläne. Für Beamer-Projektionen ist das Verhältnis wichtig: Moderne Beamer projizieren meist in 16:9 oder 16:10, auf einem 4:3-Board bleibt dann oben und unten Fläche ungenutzt. Ein Board mit 200 × 120 cm kommt dem Bildformat näher.

Bevor du ein Format festlegst, kleb die Fläche mit Malerkrepp an die Wand. Das zeigt schnell, ob ein breites Board den Raum dominiert oder ob ein etwas höheres Format besser passt. Im Größen-Verzeichnis siehst du die gängigen Maße im Vergleich.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard kaufen: Größe, Oberfläche und Preis richtig wählen

Häufige Fragen zu Seitenverhältnis

Welches Seitenverhältnis eignet sich für Kanban oder Zeitpläne?

Breite Formate wie 2:1 bieten Platz für mehrere Spalten oder einen langen Zeitstrahl. Ein Board mit 180 × 90 oder 200 × 100 cm ist dafür ein gängiger Einstieg. Für drei Spalten reicht auch 120 × 90 cm.

Passt ein Whiteboard zum Beamer-Format?

Nur, wenn das Seitenverhältnis ungefähr stimmt. Beamer projizieren heute meist 16:9 oder 16:10, das entspricht keinem klassischen Whiteboard-Format genau. Wähle ein Board, das etwas größer ist als das Bild, und prüfe die Höhe.

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