Glossar

Kanban-Board

Kurz erklärt

Ein Kanban-Board ist eine Tafel, auf der Aufgaben als Karten in Spalten nach ihrem Bearbeitungsstand sortiert werden. Die einfachste Form hat drei Spalten: zu erledigen, in Arbeit, erledigt. Ein Whiteboard mit Magneten oder Haftnotizen ist dafür die klassische physische Variante.

Was das in der Praxis bedeutet

Für ein Team bis fünf Personen reicht oft ein Board ab 120 × 90 cm, für Projekte mit mehr Spalten ist 180 × 90 cm oder breiter sinnvoll. Mit Magnetstreifen oder dünnem Klebeband teilst du die Spalten dauerhaft ein. Haftnotizen kleben auf Whiteboards nur begrenzt, auf glatten Oberflächen fallen sie nach einigen Tagen ab. Magnetkarten oder Karten mit Magnet halten deutlich zuverlässiger.

Ein bewährter Grundsatz aus der Kanban-Methode ist, die Spalte „in Arbeit“ zu begrenzen, etwa auf drei Karten pro Person. So erkennst du Engpässe sofort. Auch privat funktioniert das gut, etwa für Renovierungsprojekte oder Haushaltsaufgaben. Fotos des Boards ersetzen zur Not das Protokoll.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard kaufen: Größe, Oberfläche und Preis richtig wählen

Häufige Fragen zu Kanban-Board

Wie groß sollte ein Whiteboard für ein Kanban-Board sein?

Für drei Spalten und ein kleines Team reichen 120 × 90 cm. Mit mehr Spalten oder Swimlanes für einzelne Personen sind 180 × 90 oder 200 × 100 cm angenehmer. Plane Platz für eine Spalte mit Ideen.

Halten Haftnotizen auf einem Whiteboard?

Nur begrenzt. Auf glatten Oberflächen lösen sie sich oft nach Tagen. Für dauerhafte Boards sind Magnetkarten oder Karten mit kleinen Magneten zuverlässiger.

Verwandte Begriffe