Glossar
Moderationskarten
Kurz erklärt
Moderationskarten sind Karten aus festem Papier oder Karton in verschiedenen Formen und Farben, auf denen Teilnehmer im Workshop Ideen notieren. Gängig sind Rechtecke von etwa 10 × 20 cm, dazu Kreise, Ovale und Wolken. Sie werden an Moderationswände gepinnt oder mit Magneten auf Whiteboards gehängt.
Was das in der Praxis bedeutet
Eine bewährte Faustregel aus der Moderation: eine Idee pro Karte, maximal drei Zeilen, in Druckschrift. Dann sind die Karten auch aus vier Metern Entfernung lesbar und lassen sich später sauber clustern. Wer Fließtext auf eine Karte quetscht, macht die ganze Methode kaputt. Schreib mit Keilspitze, nicht mit Kugelschreiber, sonst kann es hinten niemand lesen.
Farben helfen beim Strukturieren, etwa gelb für Probleme und grün für Lösungen. Leg diese Logik vor dem Start fest und sag sie an. Auf Whiteboards halten Karten mit kleinen Magneten, durch das Papiergewicht brauchst du dafür aber mindestens einen ordentlichen Ferrit-Magneten pro Karte.
Ausführlich im Ratgeber: Flipchart: Größe, Papier, Ständer und Gestaltung erklärt
Häufige Fragen zu Moderationskarten
Welcher Stift eignet sich für Moderationskarten?
Ein Moderationsmarker oder Flipchart-Marker mit Keilspitze auf Wasserbasis. Mit der Breitseite geschrieben bleibt die Schrift aus mehreren Metern lesbar. Kugelschreiber und Fineliner sind zu dünn.
Kann man Moderationskarten an ein Whiteboard hängen?
Ja, mit Magneten auf einem magnetischen Board. Ein kleiner Ferrit-Magnet pro Karte reicht meist. Auf Glasboards brauchst du Neodym-Magnete.