Glossar
Ferrit-Magnet
Kurz erklärt
Ferrit-Magnete bestehen aus gesinterten Eisenoxid-Keramiken mit Barium oder Strontium. Sie sind günstig, rosten nicht und stecken in den meisten bunten Standard-Magneten fürs Whiteboard. Ihre Haftkraft ist deutlich geringer als bei Neodym, für einzelne Zettel auf Stahlblech reicht sie aber.
Was das in der Praxis bedeutet
Die typischen runden Whiteboard-Magnete mit 20 bis 30 mm Durchmesser aus dem Bürobedarf sind fast immer Ferrit. Auf einem emaillierten oder lackierten Stahl-Board halten sie ein bis zwei Blätter problemlos. Bei fünf Blättern oder einer Postkarte auf Karton rutschen sie schon. Erkennbar sind sie am grauschwarzen, leicht rauen Magnetkörper unter der Kunststoffkappe.
Für Glasboards und Magnetfarbe sind Ferrit-Magnete meist zu schwach. Dafür splittern sie nicht so leicht wie Neodym, sind günstiger und für Kinderhände unkritischer, solange sie groß genug sind, um nicht verschluckt zu werden. Für Familienplaner am Stahl-Board sind sie deshalb oft die vernünftigere Wahl.
Ausführlich im Ratgeber: Magnettafel: Welche passt in Küche, Büro und Kinderzimmer?
Häufige Fragen zu Ferrit-Magnet
Verlieren Ferrit-Magnete mit der Zeit ihre Kraft?
Bei normaler Nutzung praktisch nicht. Ferrit-Magnete behalten ihre Magnetisierung über Jahrzehnte. Wenn sie schwächer wirken, liegt es eher an dickerem Papier oder an einer anderen Fläche.
Woran erkenne ich, ob ein Magnet Ferrit oder Neodym ist?
Neodym ist bei gleicher Größe viel stärker und meist silbrig vernickelt. Ferrit ist dunkelgrau bis schwarz und matt. Oft hilft ein Blick in die Produktbeschreibung.