Glossar
Magnethaftung
Kurz erklärt
Magnethaftung beschreibt, wie gut eine Tafel Magnete hält. Sie hängt vom Material hinter der Schreibfläche ab: Stahlblech haftet, Aluminium, Holz und Melamin auf Spanplatte nicht. Wie fest ein Magnet tatsächlich sitzt, bestimmen außerdem Blechdicke, Abstand durch Glas oder Lack und die Stärke des Magneten.
Was das in der Praxis bedeutet
Für den Alltag heißt das: „Magnetisch“ auf der Verpackung sagt nur, dass ein Magnet überhaupt hält. Ob er auch ein A4-Blatt mit Foto an einer senkrechten Wand trägt, ist eine andere Frage. Ein typischer Frust entsteht bei Glasboards und Magnetfarbe. Beide haften deutlich schwächer als ein Stahl-Whiteboard, weil der Magnet weiter vom Eisen entfernt ist oder weniger Eisen vorhanden ist.
Bevor du ein Board für viele Zettel, Kanban-Karten oder schwere Gegenstände kaufst, teste mit einem deiner Magnete, falls du im Laden bist. Online hilft ein Blick auf die Herstellerangaben: Steht dort ausdrücklich „Stahlblech“ oder „emaillierter Stahl“, bist du auf der sicheren Seite.
Ausführlich im Ratgeber: Magnettafel: Welche passt in Küche, Büro und Kinderzimmer?
Häufige Fragen zu Magnethaftung
Ist jedes weiße Board magnetisch?
Nein. Melamin-Boards auf Spanplatte sind nicht magnetisch, auch wenn sie von vorne genauso aussehen. Der einfachste Test ist ein Magnet. Im Datenblatt sollte „magnetisch“ und idealerweise „Stahlblech“ stehen.
Warum rutschen Magnete am Board nach unten?
An einer senkrechten Fläche wirkt die Last seitlich, und dabei hält ein Magnet nur einen kleinen Teil seiner angegebenen Haftkraft. Schwere Zettelstapel oder dicke Pappe ziehen dann nach unten. Stärkere oder mehr Magnete lösen das Problem.