Glossar

Magnetfarbe

Kurz erklärt

Magnetfarbe ist eine Wandfarbe mit feinen Eisenpartikeln, die eine gestrichene Fläche magnetisch anziehbar macht. Sie ist meist dunkelgrau und wird in mehreren Schichten aufgetragen. Danach kann sie mit Wandfarbe, Tafelfarbe oder Whiteboard-Farbe überstrichen werden, ohne dass die Magnetwirkung verloren geht.

Was das in der Praxis bedeutet

Erwarte keine Wunder bei der Haftung. Selbst nach drei oder vier Schichten hält eine Magnetfarben-Wand spürbar schwächer als ein Stahl-Board. Ein Neodym-Magnet trägt ein einzelnes Blatt zuverlässig, mehrere Seiten oder schwerere Fotos rutschen. Je mehr Schichten, desto besser haftet es, deshalb geben viele Hersteller eine Mindestanzahl vor. Halte dich daran, auch wenn das Streichen über mehrere Tage geht.

Plane Zeit und Material ein: Magnetfarbe ist teuer und schwer, setzt sich im Eimer ab und muss gründlich aufgerührt werden. Für eine kleine Magnetfläche in der Küche ist ein fertiges Board oft günstiger und haftet besser. Sinnvoll ist die Farbe, wenn du eine große Wandfläche nahtlos magnetisch haben willst.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Wand: Farbe, Folie oder Tafel im Vergleich

Häufige Fragen zu Magnetfarbe

Wie viele Schichten Magnetfarbe brauche ich?

Das gibt der Hersteller vor, oft sind es drei bis vier Schichten. Weniger Schichten bedeuten schwächere Haftung. Lass jede Schicht nach Herstellerangabe trocknen, bevor du die nächste aufträgst.

Kann man auf Magnetfarbe direkt schreiben?

Nein, Magnetfarbe ist nur der Untergrund. Damit die Wand beschreibbar wird, kommt darüber eine Whiteboard-Farbe oder Tafelfarbe. Ohne Deckschicht ist die graue Fläche auch optisch keine Lösung.

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