Glossar

Ferrofolie

Kurz erklärt

Ferrofolie ist eine flexible Folie mit eingebettetem Eisenpulver. Sie ist selbst nicht magnetisch, wird aber von Magneten angezogen. Klebt man sie an die Wand oder auf eine Platte, entsteht eine Fläche, an der Magnetfolie, Magnetschilder oder kleine Magnete halten.

Was das in der Praxis bedeutet

Ferrofolie wird gern als Untergrund für Wandsysteme genutzt: Du klebst sie hinter eine Whiteboard-Folie oder Tapete und kannst danach Magnete verwenden. Die Haftung reicht für Magnetfolien-Etiketten und leichte Zettel. Mit einem Stahlblech-Board kann sie nicht mithalten. Der klassische Verwechslungsfehler: Wer zwei Ferrofolien kauft, bekommt keine Haftung zwischen beiden. Eine Seite muss magnetisch sein.

Für eine beschreibbare Magnetwand ist Ferrofolie plus Whiteboard-Folie eine gängige Kombination. Sie ist leichter zu verarbeiten als mehrere Schichten Magnetfarbe und gleichmäßiger in der Wirkung. Die Wand muss aber glatt sein, sonst zeichnen sich Unebenheiten deutlich ab. Schneiden lässt sie sich mit Cutter und Lineal.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Wand: Farbe, Folie oder Tafel im Vergleich

Häufige Fragen zu Ferrofolie

Was ist der Unterschied zwischen Ferrofolie und Magnetfolie?

Magnetfolie ist selbst magnetisch und haftet an Metall. Ferrofolie ist nur magnetisierbar und braucht einen Magneten als Gegenstück. Zwei Ferrofolien halten nicht aneinander, zwei Magnetfolien je nach Polung schon.

Kann ich Ferrofolie direkt beschreiben?

Nur, wenn sie eine whiteboardfähige Deckschicht hat. Es gibt Ferrofolien mit weißer, beschreibbarer Oberfläche. Reine Ferrofolie ohne Beschichtung ist zum Beschreiben ungeeignet.

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