Glossar
Magnetstreifen
Kurz erklärt
Magnetstreifen sind flexible, meist schmale Streifen aus magnetisiertem Kunststoff, die an Stahlflächen haften. Es gibt sie beschreibbar, farbig, selbstklebend oder als Endlosrolle zum Zuschneiden. Am Whiteboard dienen sie zum Einteilen von Spalten, als Beschriftung oder zum Markieren von Zeiträumen.
Was das in der Praxis bedeutet
Auf einem Kanban- oder Planungsboard ziehst du mit Magnetstreifen Spaltenlinien, die du bei Bedarf verschiebst, ohne etwas abzuwischen. Beschreibbare Streifen eignen sich als Etiketten für Namen oder Projektnamen. Haftkraft ist hier kein großes Thema, flexible Magnetstreifen halten sich selbst gut, tragen aber kaum zusätzliches Gewicht. Für Papier daneben brauchst du weiter Magnete.
Selbstklebende Magnetstreifen sind der Gegenspieler: Du klebst sie auf die Rückseite von Karten, Fotos oder leichten Gegenständen und machst sie so magnetisch. Auf Glasboards reicht ihre Haftkraft meist nicht, weil der Abstand zum Stahl zu groß ist. Endlosrollen lassen sich mit der Schere zuschneiden.
Ausführlich im Ratgeber: Magnettafel: Welche passt in Küche, Büro und Kinderzimmer?
Häufige Fragen zu Magnetstreifen
Halten Magnetstreifen auf einem Glas-Whiteboard?
Meist schlecht, weil die Glasscheibe den Abstand zum Stahl vergrößert. Flexible Magnete haben zu wenig Kraft für diese Distanz. Auf Glasboards sind Neodym-Magnete die bessere Wahl.
Kann ich auf Magnetstreifen schreiben?
Ja, wenn sie eine weiße oder farbige, beschreibbare Oberfläche haben. Mit Boardmarker sind sie trocken abwischbar. Normale schwarze Magnetstreifen sind nicht beschreibbar.