Glossar

Tafelfolie

Kurz erklärt

Tafelfolie ist eine selbstklebende Folie mit matter, meist schwarzer oder dunkelgrüner Oberfläche, die eine Wand oder Möbelfläche in eine Kreidetafel verwandelt. Beschrieben wird sie mit Schulkreide oder, je nach Hersteller, mit Kreidemarkern. Sie ist eine Alternative zu Tafelfarbe ohne Streichen.

Was das in der Praxis bedeutet

Beliebt ist Tafelfolie in Küchen, Kinderzimmern und an Vorratsschränken für Beschriftungen. Mit echter Kreide funktioniert sie fast immer gut, Staub entsteht trotzdem. Kreidemarker sind sauberer, aber hier liegt der typische Fehler: Auf manchen matten Folien bleibt deren Farbe dauerhaft im Material. Teste den Marker vorher in einer Ecke, bevor du die ganze Fläche beschreibst.

Im Vergleich zur Tafelfarbe ist Folie schneller verarbeitet und rückbaubar, dafür sieht man Stöße an den Rändern. Vor dem ersten Beschreiben lohnt es sich, die Fläche einmal komplett mit Kreide einzureiben und abzuwischen. So zeichnet sich die erste Schrift später nicht dauerhaft ab.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Wand: Farbe, Folie oder Tafel im Vergleich

Häufige Fragen zu Tafelfolie

Muss ich Tafelfolie vor dem ersten Beschreiben vorbehandeln?

Viele empfehlen, die Fläche einmal flächig mit der Kreide-Breitseite einzureiben und wieder abzuwischen. Das verhindert, dass die erste Schrift sich dauerhaft abzeichnet. Kostet zwei Minuten und lohnt sich.

Kann ich auf Tafelfolie mit Boardmarkern schreiben?

Meist nicht gut. Die matte Oberfläche nimmt die Tinte auf und lässt sie nicht sauber los. Für Boardmarker brauchst du eine glatte Whiteboard-Folie.

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