Glossar
Kreidemarker (Flüssigkreide)
Kurz erklärt
Kreidemarker sind Stifte mit flüssiger, pigmentierter Tinte auf Wasserbasis, die wie Kreide aussieht, aber nicht staubt. Sie schreiben deckend und leuchtend auf glatten Flächen wie Glas, Emaille, Kunststoff oder lackierten Tafeln. Entfernt werden sie in der Regel feucht, nicht trocken.
Was das in der Praxis bedeutet
Auf dunklen Glasboards, Schaufenstern oder Speisekarten-Tafeln sind Kreidemarker unschlagbar lesbar. Vorsicht bei porösen Untergründen: Auf echtem Schiefer, Tafelfarbe oder matter Tafelfolie dringt die Tinte in die Oberfläche ein und lässt sich teils nie wieder vollständig entfernen. Viele Hersteller schreiben genau das klein auf die Verpackung. Teste deshalb vorher immer an einer unauffälligen Stelle.
Zum Entfernen genügt meist ein feuchtes Tuch, eingetrocknete Reste löst ein Glasreiniger. Kreidemarker sind deutlich teurer als Kreide, halten aber gut, wenn du sie nach Gebrauch schüttelst und waagerecht lagerst. Vor dem ersten Einsatz muss die Spitze durch Pumpen getränkt werden.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Marker: Spitze, Tinte und die richtige Wahl
Häufige Fragen zu Kreidemarker
Kann ich Kreidemarker auf einem weißen Whiteboard verwenden?
Technisch geht es auf emaillierten und Glas-Boards, sinnvoll ist es selten. Auf weißem Grund wirken die Pastelltöne blass, und das Entfernen erfordert ein feuchtes Tuch. Für weiße Boards sind Boardmarker die bessere Wahl.
Warum geht Kreidemarker nicht mehr von meiner Tafel ab?
Wahrscheinlich ist die Oberfläche porös, etwa Schiefer oder matte Tafelfarbe. Versuche es mit warmem Wasser und Glasreiniger und lass beides kurz einweichen. Komplett weg bekommt man solche Reste oft nicht.