Glossar
Kreidetafel
Kurz erklärt
Eine Kreidetafel ist eine Schreibfläche mit matter, leicht rauer Oberfläche, die Kreidepartikel festhält. Klassisch besteht sie aus Schiefer, heute meist aus emailliertem oder lackiertem Stahl in Grün oder Schwarz. Beschrieben wird sie mit Schulkreide oder Kreidemarkern, gewischt feucht mit Schwamm oder trocken mit Tafellöscher.
Was das in der Praxis bedeutet
Kreidetafeln sind die günstige und robuste Alternative, wenn dir der Look oder das Schreibgefühl gefällt. Im Café, im Hofladen oder in der Landhausküche wirken sie stimmiger als ein weißes Board. Der Nachteil ist Staub. Im Homeoffice neben Technik oder bei Hausstauballergikern ist das ein echtes Argument dagegen. Kreide ist allerdings sehr günstig und trocknet nicht ein.
Emaillierte Kreidetafeln aus Stahl sind magnetisch und halten jahrzehntelang, wie man aus Schulen kennt. Einfache Holzplatten mit Tafellack sind preiswert, aber nicht magnetisch und nutzen sich schneller ab. Auf emaillierten Tafeln funktionieren auch Kreidemarker gut, weil die Oberfläche geschlossen ist. Wer zwischen Look und Sauberkeit schwankt, kann eine Kreidetafel mit Kreidemarkern als staubfreien Kompromiss nutzen.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Zubehör: Was du brauchst und was nicht
Häufige Fragen zu Kreidetafel
Kreidetafel oder Whiteboard fürs Kinderzimmer?
Für kleine Kinder ist Kreide oft besser, weil sie nicht austrocknet, nicht riecht und sich nicht auf Kleidung festsetzt. Ein Whiteboard ist sauberer, aber Marker trocknen aus, wenn Kappen verschwinden. Viele Familien kombinieren beides.
Wie reinige ich eine Kreidetafel richtig?
Für den Alltag trocken mit Tafellöscher, gelegentlich feucht mit Schwamm und klarem Wasser. Ein Spritzer Spülmittel genügt bei Fettflecken. Lass die Tafel danach trocknen, bevor du neu schreibst.