Glossar
Drehtafel
Kurz erklärt
Eine Drehtafel ist eine beidseitig beschreibbare Tafel, die in einem Gestell um eine waagerechte Achse gedreht werden kann. So wechselst du zwischen Vorder- und Rückseite, ohne die Tafel abzunehmen. Feststellschrauben oder Klemmen halten sie in der gewünschten Position.
Was das in der Praxis bedeutet
Der Klassiker im Seminarraum: Vorne steht die Tagesagenda, hinten wird gearbeitet. Mit einer Drehung ist die vorbereitete Seite sichtbar. Achte darauf, dass die Feststellung zuverlässig greift. Sonst kippt die Tafel beim Schreiben im oberen Bereich langsam nach hinten. Bei großen Formaten muss die Gestellhöhe zur Diagonale passen, sonst stößt die Tafel beim Drehen auf den Boden.
Drehtafeln sind in der Regel auch mobil. Eine Kombination aus Whiteboard auf der einen und Kreide- oder Pinnfläche auf der anderen Seite gibt es ebenfalls. Für den Wandbetrieb ist eine Drehtafel unnötig, da reicht ein einseitiges Board. Bei Modellen für Schulen lohnt ein Blick auf Kantenschutz und Klemmschutz an der Drehachse.
Ausführlich im Ratgeber: FRANKEN Whiteboard auf Rädern 150 × 100 cm: Daten und Tipps
Häufige Fragen zu Drehtafel
Was ist der Unterschied zwischen Drehtafel und Wendetafel?
Die Begriffe werden oft gleich verwendet. Gemeint ist meist eine Tafel im Gestell, die um die waagerechte Mittelachse gedreht wird. Manche Hersteller nennen Modelle mit senkrechter Achse ebenfalls Wendetafel.
Warum kippt meine Drehtafel beim Schreiben?
Die Feststellung ist nicht fest genug angezogen oder abgenutzt. Ziehe die Klemmschrauben an beiden Seiten nach. Bei Kunststoffteilen hilft manchmal nur ein Ersatzteil vom Hersteller.