Glossar
GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit)
Kurz erklärt
Das GS-Zeichen steht für „Geprüfte Sicherheit“ und ist ein freiwilliges Prüfzeichen nach dem deutschen Produktsicherheitsgesetz. Eine zugelassene, unabhängige Prüfstelle wie TÜV oder DEKRA prüft das Produkt und überwacht die Fertigung. Zeichen und Zertifikat gelten für höchstens fünf Jahre.
Was das in der Praxis bedeutet
Bei Whiteboards ist das GS-Zeichen vor allem bei mobilen Gestellen, Flipcharts und Moderationswänden interessant. Dort geht es um Standsicherheit, Klemmgefahren und Kippverhalten. Bei einem einfachen Wandboard spielt es kaum eine Rolle, weil die Sicherheit vor allem von der Montage abhängt. Achte darauf, dass neben dem Zeichen der Name der Prüfstelle steht, sonst ist es wenig aussagekräftig.
Ein fehlendes GS-Zeichen heißt nicht, dass ein Produkt unsicher ist, da die Prüfung freiwillig und mit Kosten verbunden ist. Für Schulen, Kitas und Arbeitgeber kann das Zeichen aber ein Kaufkriterium sein, weil es die Sorgfalt bei der Beschaffung dokumentiert. Für private Käufer bleibt es ein Plus.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard kaufen: Größe, Oberfläche und Preis richtig wählen
Häufige Fragen zu GS-Zeichen
Ist das GS-Zeichen bei Whiteboards Pflicht?
Nein, es ist freiwillig. Hersteller lassen ihre Produkte prüfen, um Sicherheit nachzuweisen. Viele gute Boards haben kein GS-Zeichen, weil die Prüfung teuer ist.
Woran erkenne ich ein echtes GS-Zeichen?
Neben dem Zeichen steht immer der Name oder das Logo der Prüfstelle, etwa TÜV oder DEKRA. Ohne diese Angabe ist das Zeichen wenig wert. Bei Zweifeln kann man das Zertifikat bei der Prüfstelle abfragen.