Glossar
Moderationswand (Pinnwand für Workshops)
Kurz erklärt
Eine Moderationswand ist eine große, meist mobile Steckwand für Workshops und Besprechungen. Typisch ist eine Tafelfläche von 150 × 120 cm auf Füßen. Darauf werden Packpapier und Moderationskarten mit Pinnadeln befestigt, oft lässt sie sich beidseitig nutzen und zusammenklappen.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Workshop ist die Moderationswand das Arbeitspferd: Karten sammeln, clustern, umhängen. Ein Whiteboard kann das nur mit Magneten und weniger flexibel. Achte beim Kauf auf das Gesamtgewicht und die Standfüße. Eine Wand mit über 190 cm Gesamthöhe kippt leicht, wenn jemand mit Schwung eine Nadel setzt. Klappbare Modelle sind leichter zu lagern, aber oft wackliger in der Mitte.
Die Oberfläche ist meist Kartonlaminat, Kork oder Filz. Für den Dauereinsatz in Schulungsräumen lohnt eine robuste Oberfläche, die viele Einstiche verträgt. Für den Verein, der dreimal im Jahr eine Klausur macht, reicht ein günstiges, klappbares Modell. Prüfe außerdem, ob Ersatzfüße erhältlich sind.
Ausführlich im Ratgeber: Flipchart: Größe, Papier, Ständer und Gestaltung erklärt
Häufige Fragen zu Moderationswand
Welche Größe hat eine Standard-Moderationswand?
Verbreitet ist eine Tafelfläche von 150 × 120 cm im Hochformat. Mit Füßen kommt die Wand auf eine Gesamthöhe von knapp 2 Metern. Es gibt auch kleinere Tischmodelle für Gruppen ab drei Personen.
Kann man auf einer Moderationswand direkt schreiben?
Nicht sinnvoll. Die Oberfläche ist zum Pinnen gemacht, nicht zum Beschreiben. Üblich ist, Packpapier aufzuspannen und darauf zu schreiben oder Moderationskarten zu nutzen.