Glossar
Filz (Pinnwandoberfläche)
Kurz erklärt
Filz-Pinnwände haben eine textile Oberfläche aus gepressten Fasern, meist Polyester oder Wolle, die auf eine Weichfaserplatte gespannt oder geklebt ist. Nadelstiche verschwinden in der Faserstruktur fast vollständig. Filz gibt es in vielen Farben und wirkt wohnlicher und ruhiger als Kork.
Was das in der Praxis bedeutet
Filz eignet sich gut für Wohnbereiche, Büros und Wartezimmer, wo die Pinnwand ordentlich aussehen soll. Anders als bei Kork sieht man die Einstiche nach dem Herausziehen kaum. Halt gibt bei Filz vor allem die Trägerplatte dahinter. Ist sie hart, bekommt die Nadel kaum Grip. Achte deshalb auf eine weiche Platte darunter. Akustikpinnwände aus dickem Filz dämpfen zusätzlich den Raumhall.
Der Nachteil: Filz zieht Staub und Fusseln an und lässt sich schlecht feucht reinigen. Ein Fusselroller oder der Staubsauger mit Polsterdüse hilft. Hell gewählte Farben zeigen Schmutz schneller, dunkelgrau oder blau ist pflegeleichter. Farbige Rahmenleisten passen oft zum Filz dazu.
Ausführlich im Ratgeber: Pinnwand: Kork, Filz oder magnetisch, was passt zu dir?
Häufige Fragen zu Filz
Halten Pinnadeln in Filz genauso gut wie in Kork?
Das hängt fast nur von der Trägerplatte ab. Auf Weichfaserplatte halten Nadeln in Filz sehr gut. Auf dünnem Filz über harter Platte halten sie schlechter als in dickem Kork.
Wie reinige ich eine Filz-Pinnwand?
Absaugen mit Polsterdüse oder einen Fusselroller nutzen. Flecken vorsichtig mit leicht feuchtem Tuch abtupfen, nicht reiben. Nässe kann die Klebung zur Trägerplatte lösen.