Glossar
Rahmenloses Whiteboard
Kurz erklärt
Ein rahmenloses Whiteboard hat keine sichtbare Einfassung, die Schreibfläche reicht bis an die Kante. Meist handelt es sich um Glasboards oder Stahlboards mit umgebördelter Kante. Sie werden mit verdeckter Halterung montiert und wirken dadurch ruhiger und wohnlicher als klassische Boards mit Alurahmen.
Was das in der Praxis bedeutet
Rahmenlose Boards sind die erste Wahl fürs Homeoffice, das nicht nach Büro aussehen soll. Mehrere kleinere Tafeln lassen sich ohne Rahmenkanten nebeneinander zu einer großen Fläche kombinieren. Vorsicht bei der Montage: Ohne Rahmen müssen die Halterungen exakt sitzen, schon ein Millimeter Versatz zwischen zwei Bohrungen kann sichtbar schief wirken. Die Bohrschablone des Herstellers ist hier Pflicht.
Der Nachteil sind empfindlichere Kanten. Ein Stoß mit dem Stuhl hinterlässt bei Stahl eine Delle, bei Glas im schlimmsten Fall einen Ausbruch. Für den Flur mit viel Betrieb oder einen Raum, in dem Kinder toben, ist ein gerahmtes Board robuster.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard rahmenlos: Bauarten und Tipps fürs Homeoffice
Häufige Fragen zu Rahmenloses Whiteboard
Haben rahmenlose Whiteboards eine Stiftablage?
Oft nicht serienmäßig. Viele Hersteller bieten magnetische oder separat montierbare Ablagen an. Alternativ hängt ein kleines Regalbrett darunter.
Sind rahmenlose Whiteboards immer aus Glas?
Nein. Es gibt auch rahmenlose Stahlboards, deren Kante umgebogen und abgerundet ist. Sie sind leichter und günstiger als Glas, aber anfälliger für Ghosting, wenn die Oberfläche lackiert ist.