Glossar
Glas-Whiteboard (Glasboard)
Kurz erklärt
Ein Glas-Whiteboard ist eine Schreibtafel aus Sicherheitsglas, meist ESG in 4 bis 6 mm Stärke, mit farbig beschichteter Rückseite. Die völlig geschlossene Glasfläche nimmt keine Tinte auf, daher entstehen praktisch keine Schatten. Magnetisch ist ein Glasboard nur, wenn hinter dem Glas ein Stahlblech sitzt.
Was das in der Praxis bedeutet
Glasboards sind die Wahl, wenn Optik und Langlebigkeit wichtiger sind als der Preis. In Weiß, Schwarz oder Wunschfarbe passen sie ins Wohnzimmer oder Homeoffice, wo ein klassisches Board mit Alurahmen nach Büro aussieht. Rechne mit spürbar mehr Gewicht: Ein Glasboard in 120 × 90 cm wiegt schnell 15 kg und mehr, die Dübel müssen dazu passen.
Der Haken ist die Magnethaftung. Durch die Glasdicke liegt der Magnet einige Millimeter vom Stahl entfernt, normale Ferrit-Magnete rutschen ab. Hersteller legen deshalb meist starke Neodym-Magnete bei. Auf dunklem Glas brauchst du außerdem Marker mit kräftiger oder neonfarbener Tinte, sonst ist die Schrift kaum lesbar.
Ausführlich im Ratgeber: Glas-Whiteboard: Vorteile, Nachteile und worauf du achtest
Häufige Fragen zu Glas-Whiteboard
Kann man auf einem schwarzen Glasboard mit normalen Boardmarkern schreiben?
Schreiben ja, lesen kaum. Schwarz, Blau und Rot verschwinden auf dunklem Glas fast. Für schwarze Glasboards gibt es spezielle Marker mit deckender oder neonfarbener Tinte, oder du nimmst Kreidemarker.
Sind Glas-Whiteboards gefährlich, wenn sie herunterfallen?
Hochwertige Glasboards bestehen aus ESG, das bei Bruch in kleine, stumpfe Krümel zerfällt statt in scharfe Scherben. Trotzdem ist ein fallendes 15-kg-Board gefährlich. Die Montage nach Herstellervorgabe mit passenden Dübeln ist daher Pflicht.
Warum hält mein Magnet nicht am Glasboard?
Entweder ist das Board nicht magnetisch, weil kein Stahlblech dahinter sitzt, oder der Magnet ist zu schwach für den Abstand durch das Glas. Prüfe das Datenblatt auf „magnetisch“ und nutze Neodym-Magnete.