Glossar
Weißglas (eisenarmes Glas)
Kurz erklärt
Weißglas ist Flachglas mit besonders geringem Eisenoxidanteil, nach Schweizer Richtlinie SIGAB 006 unter 200 ppm. Normales Floatglas wirkt durch Eisenoxid leicht grünlich, besonders an den Kanten. Weißglas fehlt dieser Grünstich, Farben hinter der Scheibe erscheinen dadurch klarer und reiner.
Was das in der Praxis bedeutet
Bei einem weißen Glas-Whiteboard siehst du den Unterschied sofort: Normales Glas lässt die weiße Rückseite leicht grünstichig wirken, die Kanten schimmern deutlich grün. Mit Weißglas wirkt die Fläche wirklich weiß. Bei schwarzen oder dunklen Glasboards ist der Effekt kaum sichtbar, dort lohnt der Aufpreis selten. Eine eigene Produktnorm gibt es nicht, die Qualität schwankt je nach Glashersteller.
Prüf bei rahmenlosen Boards die Kante im Produktfoto oder im Laden. Eine grüne Kante verrät normales Floatglas. Wenn das Board an einer hellen, ruhigen Wand im Wohnbereich hängt und Optik dir wichtig ist, ist Weißglas das Detail, das am Ende den hochwertigeren Eindruck macht.
Ausführlich im Ratgeber: Glas-Whiteboard: Vorteile, Nachteile und worauf du achtest
Häufige Fragen zu Weißglas
Wie erkenne ich Weißglas an einem Glas-Whiteboard?
Schau seitlich auf die Glaskante. Normales Glas zeigt dort einen deutlichen Grünton, Weißglas wirkt fast farblos oder leicht bläulich. Bei rahmenlosen Boards ist die Kante gut sichtbar.
Lohnt sich Weißglas bei einem schwarzen Glasboard?
Kaum. Der Grünstich fällt vor allem bei hellen Rückseiten auf. Bei Schwarz oder dunklen Farben ist der Unterschied minimal, den Aufpreis kannst du dir meist sparen.