Glossar

Pinnadeln

Kurz erklärt

Pinnadeln sind Stecknadeln mit Kunststoff- oder Metallkopf, mit denen Papier an Pinnwänden aus Kork, Filz oder Karton befestigt wird. Anders als Reißzwecken haben sie einen längeren Schaft und einen griffigen Kopf, lassen sich also leichter einstecken und wieder herausziehen. Sie gibt es in vielen Farben und Kopfformen.

Was das in der Praxis bedeutet

Für Moderationswände sind Nadeln mit rundem oder flachem Kunststoffkopf üblich, weil sie sich mit einer Hand setzen lassen. Bei Kork-Pinnwänden zu Hause sind Nadeln mit Fähnchen- oder Zylinderkopf praktisch, weil du sie leicht greifst. Ein typischer Fehler: zu lange Nadeln auf dünnem Kork. Die Spitze trifft dann auf die Wand dahinter, die Nadel hält schlecht und hinterlässt Kratzer.

Bei Kindern lieber auf Pinnadeln mit großem Kopf achten oder ganz auf Magnete ausweichen. Wer Fotos ohne Loch befestigen will, nimmt zwei Nadeln links und rechts neben das Bild statt durch das Bild. Eine Dose mit 100 Stück reicht für eine Moderationswand meist lange. Verlorene Nadeln auf dem Teppich sind ein echtes Ärgernis, ein Magnet hilft beim Aufsammeln.

Ausführlich im Ratgeber: Pinnwand: Kork, Filz oder magnetisch, was passt zu dir?

Häufige Fragen zu Pinnadeln

Was ist der Unterschied zwischen Pinnadeln und Reißzwecken?

Reißzwecken haben eine kurze Spitze und einen flachen Teller, sie sitzen fest, sind aber schwer zu lösen. Pinnadeln haben einen längeren Schaft und einen Kopf zum Greifen. Für häufiges Umhängen sind Pinnadeln deutlich angenehmer.

Wie lang sollten Pinnadeln sein?

Die Nadel sollte im Material stecken, aber nicht hindurchgehen. Bei dünnen Korkplatten von wenigen Millimetern sind kurze Nadeln besser. Bei Moderationswänden mit dicker Schicht dürfen sie länger sein.

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