Glossar
Doppelseitig (beidseitig nutzbar)
Kurz erklärt
Doppelseitig bedeutet bei Whiteboards und Pinnwänden, dass beide Seiten der Tafel nutzbar sind. Das kann zweimal Whiteboard sein oder eine Kombination, etwa Whiteboard vorne und Kork, Filz oder Kreidefläche hinten. Sinnvoll ist das nur bei freistehenden oder drehbaren Tafeln.
Was das in der Praxis bedeutet
Bei mobilen Boards, Drehtafeln und Moderationswänden verdoppelst du mit einer zweiten Seite die Arbeitsfläche, ohne mehr Stellfläche zu brauchen. Im Workshop kannst du so eine Seite vorbereiten und erst später zeigen. Bei Wandboards ist eine doppelseitige Ausführung Geldverschwendung, die Rückseite sieht niemand. Trotzdem werden manche Wandmodelle als „wendbar“ beworben, das ist dann eher ein Notfallreserve-Argument.
Achte bei Kombi-Tafeln darauf, welche Seite wie hochwertig ist. Oft ist die Whiteboard-Seite emailliert, die Rückseite aber nur lackiert oder mit dünnem Kork belegt. Für intensive Nutzung beider Seiten lohnt ein Blick ins Datenblatt. Bei Drehtafeln lohnt die Investition am ehesten.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard kaufen: Größe, Oberfläche und Preis richtig wählen
Häufige Fragen zu Doppelseitig
Lohnt sich ein doppelseitiges Whiteboard für die Wand?
Kaum, weil die Rückseite an der Wand anliegt. Einen Vorteil hast du nur, wenn eine Seite verbraucht ist und du das Board umdrehst. Für die Wand reicht ein einseitiges Board.
Sind beide Seiten eines doppelseitigen Boards gleich gut?
Nicht immer. Hersteller kombinieren manchmal eine hochwertige Vorderseite mit einer einfacheren Rückseite. Im Datenblatt steht meist, welche Oberfläche auf welcher Seite verwendet wird.