Glossar
Whiteboard-Farbe
Kurz erklärt
Whiteboard-Farbe ist eine meist zweikomponentige Beschichtung, die eine Wand in eine beschreibbare, trocken abwischbare Fläche verwandelt. Nach dem Aushärten entsteht eine glatte, geschlossene Oberfläche, auf der Boardmarker halten und sich wieder entfernen lassen. Magnetisch wird die Wand dadurch nicht.
Was das in der Praxis bedeutet
Das Ergebnis steht und fällt mit dem Untergrund. Jede Delle, jedes Sandkorn und jede Rolle-Struktur bleibt sichtbar und erschwert das Wischen. Die Wand sollte sehr glatt gespachtelt und geschliffen sein. Viele streichen trotzdem auf Raufaser oder grobem Putz und wundern sich danach über Schmierfilme. Plane außerdem die Aushärtezeit ein: Beschreiben darfst du je nach Produkt erst nach mehreren Tagen.
Zweikomponenten-Farben haben eine begrenzte Topfzeit, du musst zügig und am Stück arbeiten. Für eine ganze Wand im Büro oder Kinderzimmer ist das eine schöne Lösung. Für eine Fläche unter 1 m² ist ein fertiges Board weniger Aufwand. Lüfte während der Verarbeitung gut, die Ausdünstungen sind kräftig.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Wand: Farbe, Folie oder Tafel im Vergleich
Häufige Fragen zu Whiteboard-Farbe
Kann ich Whiteboard-Farbe auf Raufaser streichen?
Davon ist abzuraten. Die Struktur bleibt unter der Farbe erhalten, Tinte setzt sich in den Vertiefungen fest und lässt sich kaum wegwischen. Entferne die Raufaser und spachtle die Wand glatt.
Wird die Wand mit Whiteboard-Farbe magnetisch?
Nein. Dafür brauchst du darunter Magnetfarbe oder Ferrofolie. Whiteboard-Farbe macht die Fläche nur beschreibbar.