Glossar

Keilspitze

Kurz erklärt

Die Keilspitze ist eine schräg abgeschnittene, flache Stiftspitze. Je nachdem, wie du den Stift hältst, schreibt sie schmal mit der Kante oder breit mit der Fläche. Typische Strichbreiten liegen bei Whiteboard- und Flipchart-Markern zwischen etwa 1 und 5 mm.

Was das in der Praxis bedeutet

Keilspitzen sind ideal für alles, was aus Entfernung lesbar sein muss: Überschriften am Whiteboard, Flipchart-Blätter, Moderationskarten. Mit der Breitseite geschriebene Großbuchstaben bleiben auch in der letzten Reihe eines Seminarraums lesbar. Für kleine Notizen ist die Keilspitze dagegen ungeschickt, weil der Strich ständig zwischen dünn und dick wechselt, wenn du den Stift drehst.

Ein Tipp für sauberes Schriftbild: Halte den Stift in einem festen Winkel, ohne ihn beim Schreiben zu drehen. So entstehen gleichmäßige, kalligrafisch wirkende Linien. Keilspitzen nutzen sich an der Kante ab, gute Marker haben austauschbare Spitzen. Gerade Großbuchstaben wirken damit besonders sauber.

Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard-Marker: Spitze, Tinte und die richtige Wahl

Häufige Fragen zu Keilspitze

Keilspitze oder Rundspitze fürs Whiteboard?

Für Überschriften, Präsentationen und Lesbarkeit aus der Ferne ist die Keilspitze besser. Für Listen, Pläne und kleine Notizen ist die Rundspitze angenehmer. Viele haben beide Varianten griffbereit.

Kann man mit der Keilspitze auch dünn schreiben?

Ja, mit der schmalen Kante entsteht ein Strich von etwa 1 bis 2 mm. Das klappt aber nur, wenn du den Stift ruhig hältst. Für längere Texte in kleiner Schrift ist eine Rundspitze einfacher.

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