Glossar

Flipchart-Papier

Kurz erklärt

Flipchart-Papier ist ein großformatiges, meist ungestrichenes Papier mit einem Flächengewicht um 70 bis 80 g/m². Es ist dick genug, dass wasserbasierte Flipchart-Marker nicht durchschlagen, und dünn genug, um es zu falten oder an die Wand zu hängen. Es wird als Block oder Rolle verkauft.

Was das in der Praxis bedeutet

Der häufigste Fehler am Flipchart ist der falsche Stift. Boardmarker und Permanentmarker auf Lösemittelbasis drücken oft auf das nächste Blatt durch, das dann unbrauchbar ist. Wasserbasierte Flipchart-Marker sind dafür gemacht und riechen kaum. Wenn du Ergebnisse an der Wand aufhängen willst, nimm Malerkrepp statt Tesafilm, sonst reißt die Tapete beim Abnehmen mit.

Recyclingpapier ist etwas grauer, beim Schreiben merkt man aber kaum einen Unterschied. Für Ergebnisse, die fotografiert oder abgetippt werden, reicht das völlig. Wer Flipcharts für Präsentationen vorbereitet, greift eher zu weißem Papier, weil Farben darauf kräftiger wirken. Fotografiere die Blätter am besten noch im Raum.

Ausführlich im Ratgeber: Flipchart: Größe, Papier, Ständer und Gestaltung erklärt

Häufige Fragen zu Flipchart-Papier

Welche Stifte sind für Flipchart-Papier geeignet?

Wasserbasierte Flipchart-Marker, am besten mit Keilspitze. Sie schlagen nicht durch und riechen kaum. Boardmarker funktionieren zwar, trocknen auf Papier aber schneller aus und drücken häufiger durch.

Kann man Flipchart-Papier auch ohne Ständer nutzen?

Ja, einzelne Blätter lassen sich mit Malerkrepp an Wand, Tür oder Moderationswand befestigen. Es gibt auch selbsthaftende Flipchart-Blöcke. Teste bei Tapete aber, ob sich der Kleber rückstandsfrei löst.

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