Glossar
Rasterlinien
Kurz erklärt
Rasterlinien sind feine, dauerhaft aufgedruckte Hilfslinien auf einem Whiteboard, meist als Karo- oder Linienraster. Sie helfen beim geraden Schreiben, beim Zeichnen von Tabellen und Diagrammen. Aus einigen Metern Entfernung sind sie kaum noch sichtbar und stören das Gesamtbild nicht.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig Tabellen, Zeitachsen oder Skizzen auf dem Board zeichnet, profitiert sofort. Ohne Raster driften Zeilen bei den meisten Menschen schräg nach oben oder unten. Für Lehrkräfte in Mathe und Technik ist ein Karoraster fast Pflicht. Achte auf die Qualität des Aufdrucks: Bei billigen Boards wird das Raster durch häufiges Wischen mit Reiniger blasser, bei Emaille ist es meist eingebrannt und dauerhaft.
Willst du das Raster nur gelegentlich, gibt es Alternativen: selbstklebende dünne Linienbänder oder nass abwischbare Stifte für eine Struktur auf Zeit. Für reine Notiz-Boards im Haushalt ist ein Raster eher störend, weil es die freie Fläche optisch zerteilt. Bei Glasboards ist das Raster meist rückseitig gedruckt.
Ausführlich im Ratgeber: Whiteboard kaufen: Größe, Oberfläche und Preis richtig wählen
Häufige Fragen zu Rasterlinien
Verschwinden Rasterlinien beim Reinigen?
Bei hochwertigen Boards mit eingebranntem oder geschütztem Druck nicht. Bei günstigen Modellen kann der Aufdruck mit Alkohol oder häufigem Reinigen verblassen. Teste neue Reiniger zuerst am Rand.
Kann man Rasterlinien nachträglich aufbringen?
Ja, mit dünnem selbstklebendem Linienband oder nass abwischbaren Stiften. Das Band bleibt dauerhaft, kann aber an den Kanten Schmutz sammeln. Stifte sind flexibler, aber nicht so gerade.